Fantreff 06.03.2026

Ein sehr interessanter Abend mit Davor und Rolf
Am Freitag, den 6. März durften wir Rolf Hermann und Davor Dominikovic bei unserem Fantreff begrüßen. Die 19 Anwesenden erlebten einen emotionalen und lustigen Abend, der länger als die Jahreshauptversammlung des VfL Frotheim im Nachbarraum ging.
Begonnen wurde mit Davor, der in Metkovic (Kroatien) geboren wurde und mit Fußball begonnen hat und eher zufällig zum Handball gekommen ist. Mit 14 Jahren den Ball in die Hand genommen. Mit 15 Jahre in der 1. Mannschaft gespielt und mit 18 Jahre dann in der A-Nationalmannschaft. Sein damaliger Trainer, der mit der Mannschaft auch sonntags draußen trainierte, puschte ihn immer wieder. Euphorie und Zufriedenheit sind seine Feinde. Handball stehen im Mittelpunkt. Somit hat er keine Hobbys und kümmert sich neben dem Handball seiner Familie. Wenn Davor mal Zeit hat, dann nimmt er sich sein Fahrrad oder joggt. Lübbecke – Espelkamp – Hannover sind seine Lebensmittelpunkte zurzeit. Und das würde er gerne auch noch so weiter haben. Sein Lebensmotto bekommen die Spieler hoffentlich nicht zu oft zu spüren bekommen: Was dich nicht tötet, macht dich härter.
Bei den Ein-Wort-Antworten kam heraus: Er hört gerne Hip Hop, möchte mit Michael Jordan ein Bier trinken, isst gerne Hähnchenfilet mit Brokkoli und Kartoffeln, wäre Basketballer anstatt Handballer geworden, drückt Hajduk Split die Daumen und mag die Pommes ohne Rot/weiß. Wer mehr über Davor erfahren möchte, den empfehlen wir den Podcast des TuS-N-Lübbecke auf der Homepage.
Dann kam mit Rolf Hermann der zweite Gesprächspartner. Vieles ist ja über ihn schon von einem Fantreff bekannt, so dass man vor allem auf seine neue Position beim TuS eingehen konnte. Doch vorher kamen noch ein paar neue Fakten: Rolf wurde bei einem Testspiel seines damaligen Vereins Augustdorf/Hövelhof gegen Lemgo entdeckt und wurde mit einem Doppelspielrecht ausgestattet. Rolf und Davor erzählten noch gemeinsam, wie Volker Mudrow damals die schnelle Mitte einführte und Rolf sie mittwochs 60 Minuten trainieren musste. Rolf erzählte den Anwesenden von seinen neuen Aufgaben. Jeder Tag beginnt um 6 Uhr in der Früh, da seine Tochter als zuverlässiger Wecker agiert, und endet an Spieltagen oftmals nach 24 Uhr. Rolf versucht nach den Spielen Presse, Fans, Sponsoren, Trainer und ggfs. Spielern zur Verfügung zu stehen. Dass er alles schafft, liegt auch daran, dass er die Aufgaben auf verschiedene Schultern legt. Und er ist dankbar, dass alle Beteiligten so fleißig mit anpacken. Die volle Konzentration ist nun auf die Bekanntgabe des endgültigen Kaders der nächsten Saison. Bis Ende März soll das geschehen sein. Die Kaderzusammenstellung ist vor allem durch das angespannte Budget oft eine Herausforderung. Es sollen weiterhin junge hungrige Spieler installiert werden.
Bei den Ein-Wort-Antworten kam heraus: Rolf mag die Rock-Musik, Sympathisiert mit dem SV Werder, Schaut gerne Blck List, Fährt gerne nach Malle, Auf die Pommes soll Rot und Weiß, Isst gerne ein Steak, Stéphane Stoecklin ist sein Vorbild und wenn er nicht Handballer geworden wäre, dann hätten wir uns an seiner Musik erfreuen müssen.
Am Schluss eines doch sehr amüsanten und emotionalen Abends dankten beide den Fans und baten auch weiterhin die Mannschaft mit voller Kraft heim- und auch auswärts zu unterstützen.
Rolf dankte auch noch einmal den Fanclub für die Unterstützung an Spieltagen, die auch die gute Zusammenarbeit zeigt.
Beim nächsten Fantreff am 10. April dürfen wir die Genz-Brüder begrüßen.